Begleiteter Umgang

Unter "Begleitetem Umgang" versteht man eine Hilfeleistung für Eltern, die sich getrennt haben und sich nicht einigen können, wie sie den Umgang für ihre gemeinsamen Kinder am besten regeln. Manchmal fürchtet auch der sorgeberechtigte Elternteil, dass es dem Kind beim so genannten umgangsberechtigten Elternteil nicht gut geht.

Ein Team von Fachkräften aus unserem Haus hilft betroffenen Eltern, einen einvernehmlichen Umgang und Kontakt – zum Wohl der gemeinsamen Kinder – aufzubauen. Voraussetzung ist jedoch die Bereitschaft von beiden Eltern und den Kindern, die Besuchskontakte durchzuführen und daran mitzuwirken, dass einmal ein unbegleiteter Umgang möglich ist.


Das bieten wir an:

• geeignete Räumlichkeiten, in denen der Umgang stattfinden kann,
• Begleitung bei Spaziergängen und Aktivitäten auch außerhalb des Heimgeländes,
• Begleitung und Hilfe beim Planen und Durchführen eines Beschäftigungsprogramms während des Umgangs,
• Hilfe bei der Übergabe der Kinder/des Kindes zwischen sorgeberechtigtem und umgangsberechtigtem Elternteil,
• Beratungsgespräche mit beiden Eltern, um den Entwicklungsprozess der Kinder besser zu verstehen und wie man sich gegenseitig wertschätzend verhält,
• Beratung und Hilfe auf dem Weg zu einem unbegleiteten Umgang.


Das ist wichtig:

• Antrag an das zuständige Jugendamt auf Hilfe beim Aufbau eines regelmäßigen Umgangs,
• Gegebenenfalls ist eine richterliche Anordnung einzuholen, die die Bedingungen für den Umgang festlegt.